Hafentag in Karlskrona

Wir warten auf unsere Crew-Verstärkung und das Wetter ist kalt und durchwachsen. Das Marine-Museum wollen wir zusammen mit Petra besuchen. Also schlendern wir an der Hafenkante bis zum Marine-Bereich, der natürlich nicht allgemein zugänglich ist.

Die Spendenstatue

Die Spendenstatue

Als Kuriosum steht vor der Garnisionskirche eine Figur, der man den Hut lüften kann, um eine Spende hineinzuwerfen. Aber was macht man, wenn man gar kein schwedisches Bargeld mehr hat? In der Garnisionskirche findet gerade eine Taufe statt, so dass sie nicht besichtigt werden kann. Wir schlendern weiter zum Marktplatz, an dem wir mittlerweile ein nettes Café kennen, in dem wir uns mit Tee und Kaffee stärken wollen.

Als wir drin sind, geht draußen ein Regenschauer über uns hinweg. Dies ist uns eine Warnung und wir verziehen uns in unsere geheizte Kajüte.

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Der Sprung um die Südspitze von Utlängan

Für heute ist zwar immer noch reichlich Wind vorhergesagt, aber eine günstige Winddrehung im Laufe des Vormittags. Irgendwie begeistern uns diese winterschlafenden Häfen nicht so sehr, als dass wir einen weiteren Tag dort zubringen wollen.

Wir stehen früh auf und verlassen ohne Frühstück gegen 7:00 Uhr Sandhamn nur mit Fock und lassen den Motor mitlaufen. Dadurch können wir besser gegen die See anhalten und genug Höhe laufen, um bis zur Spitze von Utlängan unter Landschutz zu bleiben.

See vor Karlskrona

See vor Karlskrona

See vor Karlskrona

See vor Karlskrona

Der Wind hält sein Wort und direkt an der Spitze dreht der Wind südlicher, so dass wir nach der Wende die Einfahrt in das Fahrwasser nach Karlskrona anliegen können. Allerdings läuft eine kräftige See aus SW.

Vor uns fährt die Stena-Fähre aus Danzig kommend und zeigt uns den Weg. Im äußeren Fahrwasser müssen wir uns gut an die Betonnung halten, da direkt neben den Fahrwasserbegrenzungen ein Stein gerade so aus dem Wasser ragt. Die Gischt kann man allerdings gut sehen.

Untiefe neben dem Fahrwasser nach Karlskrona

Untiefe neben dem Fahrwasser nach Karlskrona

Dieses Mal gibt es in der Einfahrt nach Karlskrona keine Schiessübungen und wir sind bereits gegen 11:00 Uhr fest im Gästehafen. Unsere Kalkulation hat also gestimmt und wir genehmigen uns erst einmal ein Frühstück.

Schulabschlussparty in Karlskrona

Schulabschlussparty in Karlskrona

Schulabschlussparty in Karlskrona

Schulabschlussparty in Karlskrona

Nachdem wir am Nachmittag in der Stadt waren, kommen wir zurück zum Hafen und treffen auf eine große Schar Menschen. Einige, speziell die jungen Damen, sind festlich gekleidet. Wir fragen nach und bekommen die Antwort, dass es sich um die Schulabschlussfeier handelt. Leider kommt auch ein Regenschauer zu Besuch. Das kann die jungen Schweden aber nicht davon abhalten, am Hafen in einem Eventlokal zu feiern. 

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Hafentag in Bullerbü

Der Wind soll morgens mäßig aus Süd und ab etwa 11:00 frisch aus WSW wehen. Also nicht der richtige Wind, um die Ecke von Utlängan nach Karlskrona zu segeln. Wir entscheiden uns für einen Hafentag in Sandhamn. 

Vielleicht ergibt es ja Sinn, mit dem Fahrrad etwas die Gegend zu erkunden. Wir radeln also los und es geht durch Sandhamn und Torhamn. Irgendwie fühlt man sich an die Geschichten aus Bullerbü erinnert. Sowie man die Orte verlässt, fährt man aber an einer Landstraße ohne Fahrradweg und es macht nicht wirklich Spaß. Wir drehen wieder um und wollen noch einmal zum Supermarkt. 

Am Himmel zieht eine dunkle Wand herauf und wir versuchen, schnell alles zu erledigen. Trotzdem erwischt uns noch der erste Regenschauer, der natürlich auch mit starken Böen begleitet ist. Wir sind zwar nass, aber froh über unsere Entscheidung im Hafen zu bleiben.

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Heute muss der Motor zeigen, was er kann

Beim Aufstehen kommt der Wind immer noch aus SW, aber nicht mit der Stärke vom Vortag. Wir laufen aus Kristianopel aus und belassen es aber beim Motor. 

Vor dem Hafen frischt der Wind bereits etwas auf und wir halten uns so weit wie möglich unter Land. Das ist gar nicht so einfach, da viele Untiefen nasenförmig Richtung Süden in See reichen. An dem Seegang merkt man sofort, wenn man aus dem Landschutz heraus ist. Deshalb verkneifen wir es uns weiter als bis Sandhamn, dem letzten Hafen vor der Südspitze von Utlängan zu fahren und machen bereits gegen 14:00 dort fest. 

In Torhamn, dem Hafen auf der anderen Seite der Landspitze gibt es wenigstens einen ICA Laden, in dem wir uns mit Lebensmitteln versorgen können. Der Hafenmeister von Sandhamn betreibt nebenbei auch noch einen Boots- und Motorservice. Bei ihm können wir noch 20l Diesel erstehen. Ansonsten sind auch diese beiden Häfen im Winterschlaf.

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Wir versuchen den Sprung nach Süden

Wir sind früh wach und der Wind kommt tatsächlich aus WNW. Allerdings macht die Rezeption mit den Brötchen erst um 9:00 auf. Wir Kochen uns Tee und wollen draussen frühstücken. Der Wind steht so günstig, dass wir einfach Springs und Vorleine lösen können und Lorrikeet in Richtung der Hafeneinfahrt wegklappt. Dann rollen wir die Fock aus und lösen die Achterleine. Der Motor wird zum Ablegen in Darlskär/Bergkvara nicht gebraucht.

Am Ende des Fahrwassers setzen wir noch das Großsegel und setzten unseren Kurs Richtung Südwesten fort. Allerdings währt der schöne Anliegerkurs nicht lange und als wir gegen 11:00 Kristianopel quer ab haben, dreht der Wind schlagartig von WNW auf SW und frischt auf 4 Bft auf. Wir müssen damit rechnen, dass sich jetzt eine kurze ruppige See aufbaut.

Lorrikeet in Kristianopel

Lorrikeet in Kristianopel

Die Hafenpier von Kristianopel

er von Kristianopel

Deshalb drehen wir in das Fahrwasser nach Kristianopel und machen 12:00 an der Pier mit Heckbojen fest. Das Wetter ist eigentlich sehr schön und die Sonne scheint, aber der Wind kommt aus der falschen Richtung. In Kristianopel finden wir zudem einen kleinen Laden, wo wir wenige Sachen kaufen können.

Im Laufe des Nachmittags laufen einige Yachten aus Süden kommend ein. Sie bestätigen die Einschätzung der Seegangsverhältnisse. Bei dem schönen Wetter grillen wir noch zusammen mit einer Crew die erstandenen Grillwürstchen am Hafen. Von dem Skipper erhalten wir endlich die Schiesszeiten in der Hanö-Bucht für Mai 2025.

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