Hafentag in Großenbrode

Wir haben für Lorrikeet einen kuscheligen Liegeplatz in Großenbrode. Dort lassen wir sie allein und schwingen uns auf ein paar geliehene Fahrräder.

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Sommer in Norddeutschland

Das Wetter hat sich ziemlich genau an die Vorhersage gehalten.

Als wir Morgens aufwachen, regnet es, allerdings mit wenig Wind. Im Laufe des Vormittags klart es ein wenig auf, allerdings nimmt der Wind zu.

Kurz vor Mittag verlassen wir Boltenhagen mit einem Reff im Großsegel und der neuen Genua 3. Am Liebs-Sand kommen wir aus der Bucht frei und der Wind ist mittlerweile bei SW5 angekommen. Also stecken wir ein weiteres Reff ins Großsegel.

Nach einer weiteren Stunde haben wir dann satte 6 Bft aus WSW. Wir entscheiden, es etwas ruhiger angehen zu lassen und bergen das Großsegel. Auch mit Genua 3 läuft Lorrikeet immer noch 5-6 Knt. Das reicht.

Blick vom Kartentisch auf die Ostsee

Blick vom Kartentisch auf die Ostsee

In Großenbrode stellen wir dann fest, dass wir wieder Wasser ins Vorschiff bekommen haben und müssen erst einmal die Polster und den Schlafsack trocknen. Als Ursache ist schnell die gelöste Verschraubung des Bugkorbes identifiziert. Diesem Übel werden wir morgen zu Leibe rücken, da wir wegen der angekündigten WNW 5-6 in Böen 8 einen Hafentag einlegen werden.

In dem alten Radar-Turm soll es auch ein interessantes Aquarium geben.

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Schneller als die Polizei erlaubt

Gegen Mittag verlassen wir Wismar. Bei SW 4.5 reicht die Genua 2 vollkommen aus. Also rollen wir direkt in der Hafenausfahrt die Genua aus und stellen den Motor ab.

In Höhe der Ölpier kommt uns ein Schlauchboot mit Aufschrift ‚Polizei‘ entgegen und dreht hinter uns ein. Wir rechnen schon mit ‚Die Papiere bitte!‘ Aber wir hören nur die Frage, ob der Motor mit läuft.

Die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: ‚Nein, die ist so schnell‘. Tatsächlich haben wir nur vor Fock bereits 6kn auf der Logge. Der Polizist konnte sich wohl nicht vorstellen, dass dies geht und wir bei Motorunterstützung einen Kegel hätten setzen müssen.

Als dann der Wind vor Hohenwieschendorf auf 7 Bft zunimmt, entscheiden wir nicht aus der Wismarer Bucht zu gehen und segeln nach Boltenhagen.

Vor Boltenhagen begegnen wir dann noch einem Regattafeld von alten Marine-Kuttern. Für die ist das jetzt genau der richtige Wind.

Wir nutzen die Zeit zum Kuchen backen

Wir nutzen die Zeit zum Kuchen backen

Abends flaut der Wind dann wieder ab. Für morgen ist das gleiche Wetterspiel angesagt.

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Endlich auf dem Boot

Nach 6,5 Stunden Bahnfahrt sind wir endlich in Wismar angekommen. Die Unwetter am gestrigen Nachmittag zwischen Hamburg und Hannover und am Abend in Hannover haben ganze Arbeit geleistet und den Bahnverkehr Richtung Norden total lahm gelegt.

Die Auswirkungen wie Zugausfälle bzw. Verspätungen waren noch heute zu spüren.

Trotzalledem sind wir nun im Besitz eines vollständigen neuen  Seekartensatz von Skagen bis Bornholm. Auch den Kartenplotter konnten wir zu guter Letzt mit aktuellen Daten versorgen.

Es kann also losgehen. Wollen einmal sehen, wohin uns der Wind die nächste Zeit treibt.

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Der Winter ist zu Ende

Die letzte Woche hatten wir in Hannover wunderbares Wetter, so dass es einem eingefleischten Segler wieder in den Fingern juckt. Deshalb haben wir uns dieses Wochenende nach Wismar aufgemacht um unsere Lorrikeet aus dem Winterschlaf zu wecken.

Westhafen im Sturm

Westhafen im Sturm

Allerdings hat sich das Wetter am Wochenende wieder drastisch verschlechtert. Als wir am Samstag morgen in unseren Gästezimmer im Westhafen aufwachen, jault der Sturm ums Haus und in der Einfahrt zum Hafen zeigen sich Schaumkronen.

Lorrikeet in der Halle

Lorrikeet in der Halle

Das macht aber nichts, da Lorrikeet gut geschützt in der Halle liegt. Wir konzentrieren uns auf die Arbeiten, die bis zum Kranen, das für Ostern geplant ist, fertig sein müssen. Jetzt fehlt nur noch die Opferanode für den Propeller und das Seepockenfett, dann kann sie ins Wasser. Wir freuen uns schon auf die neue Segelsaison

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