Wieder unter der Brücke durch

13. Seetag

Reersø (Seeland) – Korsør (Seeland)
16,9 sm
SSO-SO 2-5

Diesmal fahren wir zwischen Hauptpylon und Seilpylon hindurch

Diesmal fahren wir zwischen Hauptpylon und Seilpylon hindurch

Die Sonne strahlt aus allen Knopflöchern und es wird Zeit auszulaufen. Unser Weg führt hinter der kleinen Insel Musholm hindurch . Hier haben wir vor vielen Jahren mal eine Nacht vor Anker gelegen und haben den Ankerplatz als wild romatisch in Erinnerung. Heute ist dort eine Fischzuchtanlage und in der Seekarte steht, dass diese das Wasser verunreinigt.

Die Seilpylone auf beiden Seiten sind die Verankerung der Seile

Die Seilpylone auf beiden Seiten sind die Verankerung der Seile

Ein leichter SSO lässt uns mit Groß und Genua I auslaufen. Schon nach kurzer Zeit müssen wir die Genua I gegen die kleinere Genua II tauschen. Der Wind nimmt weiter zu, so dass wir nacheinander Flachreff, Reff I und Reff II in das Groß stecken. Da der Wind mittlerweile auf SO 4-5 zugenommen hat, nehmen wir am Ende das Groß ganz weg und segeln so unter der Große Belt Brücke hindurch.

In der Altstadt von Korsör

In der Altstadt von Korsör

Auch wenn wir nun zum zweiten Mal unter dieser Brücke hindurch segeln, ist es doch wieder ein Ereignis. An der Brücke haben wir Abdeckung und der Wind dreht hin und her. Außerdem läuft hier ein Strom gegenan. Hinter der Brücke liegt Korsør. Von dort fuhren früher die Fähren über den Großen Belt. Wir laufen den Yachthafen an. Ist zwar nicht weit, aber zum Einen haben wir es nicht eilig und zum Anderen sind unsere Barbestände an dänischen Kronen aufgebraucht und wir benötigen dringend einen Geldautomaten, den wir hier sicher finden werden. Dazu machen wir einen Spaziergang durch die Stadt und zu den alten Häfen.

Drachensteigen am Strand

Drachensteigen am Strand

Spätnachmittags versucht Klaus an dem kleinen Strand beim Sportboothafen den Lenkdrachen zu fliegen. Der Wind ist dort durch ein Hochufer und einige Häuser sehr unstet und der Drachen landet im Wasser. Die anderen Drachen fühlen sich auch feucht an, somit gibt es ein Badefest für sie. Bei dem Wind mit dieser trockenen Luft trocknen sie dann auch sehr gut.

Sonnenuntergang hinter der Große Belt Brücke

Sonnenuntergang hinter der Große Belt Brücke

Der Tag verabschiedet sich mit einem total kitschigen Sonnenuntergang hinter der Brücke. Morgen haben wir dann die Wahl, ob wir weiter durch den Großen Belt nach Süden fahren, nach Westen auf die Westseite von Lngeland wechseln oder nach Osten in Smålandsfahrwasser. Wenn der Wetterbericht recht behält, dann wird unsere Wahl voraussichtlich weiter auf den Großen Belt fallen.

Veröffentlicht unter Logbuch, Sommertour 2015 | Verschlagwortet mit | Schreib einen Kommentar

Großer Belt im Öl

12. Seetag

Røsnœs (Seeland) – Reersø (Seeland)
24,9 sm
Zunächst WSW 2 dann absolute Flaute

Auf dem Kartenplotter erscheinen andere Schiffe als Dreiecke, wenn sie AIS-Daten übermitteln. Anhand der Länge des Strichs können wir die Geschwindigkeit abschätzen. Wir selbst sind als ausgefülltes Dreieck zu sehen, aber unser Strich ist immer eine Seemeile lang, egal wie schnell wir sind. Auf diesem Bild liegt anscheinend ein Schiff an Land.

Auf dem Kartenplotter erscheinen andere Schiffe als Dreiecke, wenn sie AIS-Daten übermitteln. Anhand der Länge des Strichs können wir die Geschwindigkeit abschätzen. Wir selbst sind als ausgefülltes Dreieck zu sehen, aber unser Strich ist immer eine Seemeile lang, egal wie schnell wir sind. Auf diesem Bild liegt anscheinend ein Schiff an Land.

Wenn ich mit dem Cursor auf ein Schiff gehe und Details anwähle, erscheinen alle verfügbaren AIS-Daten über dieses Schiff. Besonders spannend: dieses Schiff mit einem Tiefgang von 655m fährt sehr schnell nach nirgendwo ;-)

Wenn ich mit dem Cursor auf ein Schiff gehe und Details anwähle, erscheinen alle verfügbaren AIS-Daten über dieses Schiff. Besonders spannend: dieses Schiff mit einem Tiefgang von 655m fährt sehr schnell nach nirgendwo 😉

Wir erwachen wieder einmal bei schönstem Wetter und es verspricht ein angenehmer Segeltag zu werden. Nach dem Auslaufen geht es zunächst gut voran. Als wir um die Røsnœs Huk herum wenden, wird es immer flauer. Wir versuchen noch mit einem Wechsel auf die Genua I etwas herauszuholen, aber vor der Spitze südlich von Kalundborg ist es dann vorbei mit dem Wind. So treiben wir einige Stunden in der Sonne. Immerhin ist es jetzt warm und Sonnenbaden können wir auch hier draußen. Lorrikeet dreht sich derweil einige Male um sich selbst und Petra spielt mit ihrer GoPro. Nach dem Essen entscheiden wir, unter Maschine nach Reersø zu laufen, Kalundborg mit seinen Industrieanlagen ist uns nicht einladend genug. Erst kurz vor Reersø kommt etwas Wind auf. Nun bringt das Segeln auch nichts mehr.

Nur ein paar Kormorane und einige andere Schiffe unterbrechen das gleichförmige Grau von Himmel und Meer

Nur ein paar Kormorane und einige andere Schiffe unterbrechen das gleichförmige Grau von Himmel und Meer

Als wir in den Hafen einlaufen, sehen wir neben einem blauen Hanseat noch ein freies Plätzchen. Beim Reindrehen lesen wir am Heck den Verein SVWS. Erst dann erkennen wir Heiner und Brigitte mit ihrer ‚Schlingel‘. Aber auch sie haben uns erst dann erkannt. Welch ein Wunder, die Lorrikeet war noch nie auf der Elbe beim Verein.

Zum ersten Mal auf dieser Tour gelingt mir ein Foto eines Schweinswals. Dieser scheint gerade zu jagen. Er springt manchmal aus dem Wasser.

Zum ersten Mal auf dieser Tour gelingt mir ein Foto eines Schweinswals. Dieser scheint gerade zu jagen. Er springt manchmal aus dem Wasser.

Nachdem wir uns mit Lebensmitteln und Duschmarken beim örtlichen Kaufmann versorgt haben, machen wir wieder einmal einen großen Spaziergang über die Halbinsel. Dabei sehen wir genau das Sofa, das gut in unseren Pavillon im Garten passen könnte. Jemand will es los werden und bietet es für 100 Kronen an. Leider haben wir keine Möglichkeit, es als Deckslast mit nach Hause zu nehmen. Schade eigentlich. Falls jemand noch eine Transportmöglichkeit hat, wären wir für Hinweise dankbar.

Silbermöven, Mantelmöven und ein Kormoran auf den Pfählen eines Stellnetzes

Silbermöven, Mantelmöven und ein Kormoran auf den Pfählen eines Stellnetzes

Den Abend verbringen wir mit Brigitte und Heiner im Cockpit der ‚Schlingel‘ und klönen so über dies und das. Die Krönung des Abends ist aber Hafenkino vom Feinsten. Ein kleineres deutsches Boot mit einem jungen Paar an Bord legt in der Box neben der Schlingel an. Sie fahren in die Box ohne Anstalten für eine Heckleine zu machen. Nicht so schlimm, da ja kein Wind weht. Wir nehmen also von der jungen Dame vorne die Leine entgegen.

Wieder zeigt die Sonne ein Halo, zu erkennen an den kleinen Regenbögen rechts und links von der Sonne. Diese werden von Eiskristallen verursacht

Wieder zeigt die Sonne ein Halo, zu erkennen an den kleinen Regenbögen rechts und links von der Sonne. Diese werden von Eiskristallen verursacht

Nun müssen sie sich an den anderen Schiffen nach achtern ziehen, um an die Heckpfähle zu gelangen. Auf der Backbord-Seite gelingt dies auch, aber auf der Steuerbord-Seite reicht es nicht ganz. Mit vollem Einsatz lehnt sie sich zum Pfahl und hält ihn oben fest. Leider bewegt sich das Boot in dem Moment in die andere Richtung und wie im Slapstick hängt sie oben am Pfahl fest und liegt im nächsten Moment im Wasser. So eine Nummer haben wir live noch nie erlebt.

Ein sogenanntes Hünengrab aus der Jungsteinzeit, das wir beim Spaziergang entdecken

Ein sogenanntes Hünengrab aus der Jungsteinzeit, das wir beim Spaziergang entdecken

Sie nimmt die Situation mit Humor und behauptet, das Wasser sei ganz warm…

Veröffentlicht unter Logbuch, Sommertour 2015 | Verschlagwortet mit , , , , , | Schreib einen Kommentar

Frühstart

11. Seetag

Ebeltoft – Røsnæs (Seeland)
33,9 sm
WSW-SSO 2-4

Der Schlepper "Obelix" zeiht den Kran "Samson" quer über das Kattegat nach Kopenhagen - dank AIS wisssen wir so etwas

Der Schlepper „Obelix“ zeiht den Kran „Samson“ quer über das Kattegat nach Kopenhagen – dank AIS wisssen wir so etwas

Der Wecker klingelt heute früh um 7 Uhr, um 08:20 Uhr verlassen wir ohne Frühstück den Hafen. Noch weht der Wind aus westlicher Richtung, auch wenn er schon ein Stück weit aus südlicherer Richtung kommt als gestern abend. Vorhergesagt ist eine Drehung auf Süd. Das ist genau die Richtung, in die wir wollen, also müssen wir das bisschen Westwind noch ausnutzen, so lange es weht. Andere scheinen ähnlich zu denken. Es sieht aus als hätte jemand eine Dose aufgemacht, ein Segelboot reiht sich an das nächste.

Die Sonne hat ein Halo. Im Schatten vom Großsegel ist es deutlich zu erkennen und kündigt das nächste Tief an, das hoffentlich nicht über uns hinwegzieht

Die Sonne hat ein Halo. Im Schatten vom Großsegel ist es deutlich zu erkennen und kündigt das nächste Tief an, das hoffentlich nicht über uns hinwegzieht

Bis Samsø dreht der Wind auf Südwest. Die Idee, durch den Kleinen Belt nach Hause zu segeln, schminken wir uns ab. Das dicke Tief, welches südwestlich von Irland wieder im Anmarsch ist, wird uns die nächsten Tage mit Wind aus Südost versorgen. Wenn wir durch den Kleinen Belt gingen, hätten wir den genau von vorn. Das ersparen wir uns lieber.

Lorrikeet im Hafen von Rösnaes

Lorrikeet im Hafen von Rösnaes

Ich halte bei der Insel das Smartphone in die Höhe, um die aktuellen Gribdaten über das Mobilfunknetz zu holen. Morgen soll der Wind schwach aus westlichen Richtungen wehen, Montag soll er dann auf Ost drehen. Eigentlich wäre Ballen auf Samsø ein guter Ort für uns, aber das Wetter ist endlich mal so schön, dass wir keine Lust haben, schon in einen Hafen zu gehen und so segeln wir weiter nach Røsnæs. Als wir dort ankommen, hat der Wind schon auf SSO gedreht.

Zwei Eidererpel schlafen auf einem Felsen

Zwei Eidererpel schlafen auf einem Felsen

In diesem Hafen waren wir schon oft. Er ist in den neuesten Hafenhandbüchern gar nicht verzeichnet. Wahrscheinlich ist er einfach zu klein. Er gilt als Fischereihafen, aber mehr als 3 kleine Fischerboote liegen hier nicht. Im Laufe des Abends kommen auch nicht viel mehr als ein halbes Dutzend Gastlieger zusammen. Das Sanitärhäuschen ist abgerissen. Statt dessen gibt es einen kleinen Container mit einem Waschraum inklusive Dusche. Daneben ist eine große Baustelle. Der Hafenmeister erklärt mir, dass ein schwerer Sturm die Hafenmole beschädigt hat. Die jetzige Mole ist neu mit schweren Steinen aus Norwegen aufgeschüttet worden. Sie sind per Schiff nach Kalundborg geliefert worden und dann mit dem LKW hierher. Nun soll noch ein Gebäude mit Sanitärräumen entstehen.

Veröffentlicht unter Logbuch | Schreib einen Kommentar

Museen

Hafentag in Ebeltoft

Die gigantische Schiffsschraube der Fregatten Jylland ist riesig und lässt sich zum Segeln auch noch anheben, um das Schiff nicht zu bremsen - ziemlich cool!

Die gigantische Schiffsschraube der Fregatten Jylland ist riesig und lässt sich zum Segeln auch noch anheben, um das Schiff nicht zu bremsen – ziemlich cool!

Der Wind hält mit unveränderter Stärke aus West an. Wir wollen die angesagte Veränderung abwarten und die Zeit nutzen, um der Fregatte Jylland und dem Glas-Museum einen Besuch abzustatten.

Verschließbare Fenster am Heck der Fregatte

Verschließbare Fenster am Heck der Fregatte

Rund um die Fregatte ist ein ansehnliches Museum für die Zeit dieser Fregatte entstanden. Uns war bisher die Geschichte um dieses Schiff nicht klar. Sie hatte ihre Zeit während des Preußisch/Österreichisch – Dänischen Krieges und danach als Königsschiff für Reisen nach Island, zu den Faröer und später zu einem Staatsbesuch Russlands anlässlich des Geburtstages der Tochter Christians IX, die mit dem Zaren verheiratet war.

Normale Matrosen mussten in gepolsterten Hängematten schlafen, die uns ziemlich kurz vorkommen

Normale Matrosen mussten in gepolsterten Hängematten schlafen, die uns ziemlich kurz vorkommen

Danach diente das Schiff eher als Herberge zuletzt in Ebeltoft bis es in den 80er Jahren einer Stiftung übergeben wurde, um es wieder herzurichten. Der Schwerpunkt des Museums liegt auf der Seeschlacht bei Helgoland.

– Huch, nie etwas von gehört! Diese kommt im deutschen Geschichtsunterricht nicht vor. –

Auf zwei Decks übereinander stehen die Kanonen dicht and dicht - die kleinen und großen Jungs unter den Besuchern sind begeistert

Auf zwei Decks übereinander stehen die Kanonen dicht and dicht – die kleinen und großen Jungs unter den Besuchern sind begeistert

Genau genommen war es auch eher ein Aufeinandertreffen von zwei dänischen Fregatten und einer dänischen Korvette mit zwei preußisch/österreichischen Fregatten und drei Kanonenbooten, die sich aber nicht beteiligten. Was uns dabei etwas zu kurz kam, war die kritische Beleuchtung von Sinn und Unsinn dieses Krieges. Heute können wir friedlich miteinander leben!

Kunstwerk im Glas Museum

Kunstwerk im Glas Museum

Nach so viel Militär ist uns der Sinn nach Kultur. Wir gehen in das Glas-Museum und sind begeistert. Es handelt sich um eine Ausstellung von Skulpturen und Objekten aus Glas. Daneben wird auch sowohl per Video als auch praktisch in einer Werkstatt die Verarbeitung von Glas demonstriert. Leider läuft das Video unter dem Dach des alten Hauses und wir entdecken es erst ganz zuletzt. Mit diesem Wissen hätte man viele Ausstellungsstücke mit ganz anderen Augen gesehen. Über die Ausstellenden und deren Vita erfährt man auch einiges. Auffällig ist, dass viele von ihnen ursprünglich mit Keramik gearbeitet haben und dann zum Glas als Werkstoff gekommen sind.

Vor unseren Augen entstehen Windlichter aus Glas

Vor unseren Augen entstehen Windlichter aus Glas

An Bord bereiten wir uns auf einen frühen Start vor, da der Wind bereits ordenlich abgenommen hat und im Laufe des morgigen Tages auf Süd drehen soll. Bis dahin wollen wir möglichst viel Strecke Richtung Süden zurückgelegt haben.

Veröffentlicht unter Logbuch, Sommertour 2015 | Verschlagwortet mit , | Schreib einen Kommentar

Wo bleibt der angekündigte Westwind?

10. Seetag

Grenaa – Ebeltoft
31,7 sm,
von OSO bis W 0-5 alles dabei

Die komischen Wolken geben uns schon eine Vorahnung, dass es nicht beim Ostwind bleibt

Die komischen Wolken geben uns schon eine Vorahnung, dass es nicht beim Ostwind bleibt

Für den Morgen ist Flaute angesagt. Danach soll der Wind aus West mit 3-4 wehen. Wir lassen es am Morgen gemütlich angehen. Andere Segler verschwinden bereits um 7:00 Uhr aus dem Hafen und laufen unter Maschine in ihre Richtungen. Als wir gegen 11:15 aus dem Hafen laufen, scheint sich über See ein Seewind aus OSO durchzusetzen. Diesen leichten Wind nutzen wir, um gen Süden zu segeln.

Die Kirche in Ebeltoft

Die Kirche in Ebeltoft

Nach etwa 10 sm ist es damit vorbei. Der Wind springt zunächst auf SW und dann auf S und zwar mit etwa 4 Bft. Es hilft alles nichts, mit Reff II kreuzen wir auf. Ursprünglich hatten wir gehofft, bis Tunö zu kommen. Aber daraus wird nichts. Es wird uns klar, dass wir es nur bis Ebeltoft schaffen werden.

In der Altstadt von Ebeltoft

In der Altstadt von Ebeltoft

Als wir Ebeltoft anlaufen, zieht über Mols eine fette Wolke auf, die Wind und Regen verspricht. Wir sind gerade fest und haben uns beim Hafenmeister gemeldet, da geht der Spaß auch schon los. Wir sind froh, uns für Ebeltoft entschieden zu haben. Der Wind hört danach nicht wieder auf und es weht abends mit strammen 5-6 Bft aus West. Da ist er also der Westwind, aber so wollten wir ihn nun auch wieder nicht.

Stockrose vor den typischen gelben Fassaden

Stockrose vor den typischen gelben Fassaden

Wir machen noch einen Spaziergang durch die Stadt, die sich ihren Charme mit den niedrigen Fachwerkhäusern und vielen Stockrosen erhalten hat.

Veröffentlicht unter Logbuch, Sommertour 2015 | Verschlagwortet mit | Schreib einen Kommentar