Auf in den Heimathafen mit Boxenstopp in Großenbrode

Als unser Wecker klingelt, schlafen die Schwanenküken noch

Als unser Wecker klingelt, schlafen die Schwanenküken noch

Da wir gestern mit dem Segelmacher von JAN-Segel in Großenbrode einen Termin gemacht haben, stellen wir uns für den heutigen Morgen einen Wecker auf 6:00 Uhr um möglichst früh dort zu sein. Dem vorzüglichen neuen Großsegel, das wir zu Beginn der Saison bekommen haben, fehlt noch die Segelnummer.  Dies soll nun nachgeholt werden, danach soll es weiter nach Wismar gehen.

Wir haben zwar die Genua 1 gestern trocken unter Deck bekommen, aber es hat vorher nicht mehr zum Zusammenlegen gereicht und so sitzt sie heute groß und sperrig mit am Frühstückstisch

Wir haben zwar die Genua 1 gestern trocken unter Deck bekommen, aber es hat vorher nicht mehr zum Zusammenlegen gereicht und so sitzt sie heute groß und sperrig mit am Frühstückstisch

8:40 Uhr verlassen wir bereits Orth bei einem schönen NW mit guten 4 Bft. Es reicht, um mit der Genua 2 etwa 5 Knoten zu erreichen und hinter der Fehmarn Sund Brücke gut um die Ecke nach Großenbrode zu kommen. Bereits um 10:40 Uhr machen wir im Hafen der Yachtwerft Klemens fest. Nun schlagen wir das Großsegel ab und bringen es in die Werkstatt von JAN-Segel. Hier wird die Nummer schön gerade eingeklebt. 

Wir queren die Fehmarnsundbrücke

Wir queren die Fehmarnsundbrücke

Bepackt mit dem Segel erscheint Janik Matschuck um noch Maße für einen neuen Gennaker zu nehmen, der den zerfetzten Spinnaker ersetzen soll. Wir finden auch eine Lösung für den notwendigen Fußpunkt am Bug. 

Nun hat alles wieder seine Richtigkeit mit der Segelnummer im Großsegel

Nun hat alles wieder seine Richtigkeit mit der Segelnummer im Großsegel

Nachdem das Großsegel wieder angeschlagen ist, verlassen wir Großenbrode mit dem Ziel Wismar. Für das Wochenende ist kein schönes Wetter angesagt, so dass wir lieber in den Abend segeln wollen, als bei südlichem Wind und Regen am nächsten Tag uns nach Wismar zu kämpfen. Das Wetter hat zudem aufgeklart, so dass wir in schönster Sonne die Mecklenburger Bucht queren. 

Bald sind wir wieder im Heimathafen. Die richtige Seekarte liegt schon auf dem Kartentisch

Bald sind wir wieder im Heimathafen. Die richtige Seekarte liegt schon auf dem Kartentisch

Die Offentieftonne begrüßt uns mit blechernem Seufzen wieder in der Wismarer Bucht

Die Offentieftonne begrüßt uns mit blechernem Seufzen wieder in der Wismarer Bucht

Gegen 19:00 Uhr passieren wir nach gut 6 Wochen wieder die Ansteuerung zum Offentief. Leider geht der Wind immer mehr schlafen, so dass wir erst gegen 21:30 Uhr im Westhafen in Wismar auf unserem Stammplatz festmachen.Das letzte Stück begleitet uns noch das Boot der Wasserschutzpolizei. Sie winken freundlich zu uns rüber.

Mit ganz sanftem Wind geht es Wismar in der Abendsonne entgegen

Mit ganz sanftem Wind geht es Wismar in der Abendsonne entgegen

Am Hafen nutzen viele den milden Abend für eine Feier auf den Dachterrassen. Auch wir gönnen uns einen mitgebrachten Kattegat-Gin-Tonic zum Abschluss dieser wunderbaren Tour. Warum dabei der Polizeihubschrauber über uns kreist, wissen wir auch nicht.

Die letzte Bucht vor Wismar - wir schaffen es noch vor Sonnenuntergang

Die letzte Bucht vor Wismar – wir schaffen es noch vor Sonnenuntergang

Veröffentlicht unter Frühsommertour 2023, Logbuch | Verschlagwortet mit , , , , | Schreib einen Kommentar

Hartnäckigkeit wird belohnt

Wir setzen unser größtes Vorsegel, die Genua 1

Wir setzen unser größtes Vorsegel, die Genua 1

Für heute sind leichte Winde angesagt. Also packen wir wieder unsere große Genua 1 aus. Bei grauem Himmel verlassen wir Stickenhörn. Bereits gestern haben wir uns informiert, ob das Schießgebiet in der Hohwachter Bucht gesperrt ist. Ja, es ist und zwar inklusive dem nördlichen Gefahrenbereich. Wir müssen also ganz heraus fast bis zum Kiel-Ostsee-Weg im Fehmarnbelt.

Es ist viel los bei Kiel Leuchtturm

Es ist viel los bei Kiel Leuchtturm

Zunächst haben wir einen SSW mit 2-3 Bft aber bereits querab der Marina Wendtorf dreht der Wind auf NNO und flaut ab. Nun kann unsere große Genua zeigen, wofür sie gut ist. Wir hangeln uns Tonne für Tonne an der Grenze zum Sperrgebiet entlang, wobei der Wind mit OSO uns keine andere Wahl lässt, als hoch am Wind zu segeln. 

Zwischendurch regnet es ein wenig als uns ein kleiner Containerfrachter überholt, der wie wir an der Grenze des Warngebiets Richtung Fehmarnsund fährt

Zwischendurch regnet es ein wenig als uns ein kleiner Containerfrachter überholt, der wie wir an der Grenze des Warngebiets Richtung Fehmarnsund fährt

Als wir die nördlichste Grenze erreicht haben, wird über Funk von Marine Todendorf Radio die Sperrung für den Kiel Fehmarnsund Weg aufgehoben. Nun ja, jetzt hilft es uns auch nicht mehr viel. Glücklicherweise hat der Wind weiter auf SSO gedreht, so dass wir nun den Wegepunkt bei Flügge anliegen und das Warngebiet etwas schneiden können. 

Die Sonne steht schon etwas tiefer, als wir Flügge passieren

Die Sonne steht schon etwas tiefer, als wir Flügge passieren

Mit der Abendsonne hinter den Wolken erreichen wir Orth auf Fehmarn. Unsere Vorräte an Gemüse sind leider fast erschöpft, so dass wir uns ein Abendessen am Hafen gönnen.

Kormorane auf dem Breiten Barg und im Hintergrund der Flügger Leuchtturm

Kormorane auf dem Breiten Barg und im Hintergrund der Flügger Leuchtturm

Klaus legt das Großsegel zusammen

Klaus legt das Großsegel zusammen

Freie Ausfahrt für die Schubkarre in Orth auf Fehmarn

Freie Ausfahrt für die Schubkarre in Orth auf Fehmarn

Die nächste schwarze Wand steht hinter dem Flügger Leuchtturm - nun aber schnell!

Die nächste schwarze Wand steht hinter dem Flügger Leuchtturm – nun aber schnell!

Für den Abend steht dann noch der Durchgang einer Regenfront auf dem Programm. Da die Genua 1 schön trocken ist, sprinten wir, um sie noch vor den ersten Tropfen herunter zu nehmen und unter Deck zu bekommen.

Veröffentlicht unter Frühsommertour 2023, Logbuch | Verschlagwortet mit , , | Schreib einen Kommentar

Die Wettermodelle versagen bei der Vorhersage von lokalem Wetter

Wir verlassen heute Dänemark und Klaus nimmt deshalb die Gastlandflagge herunter

Wir verlassen heute Dänemark und Klaus nimmt deshalb die Gastlandflagge herunter

Über Nacht hat der Wind etwas nachgelassen. Die Vorhersage lautet NW bis W um 5 Bft abnehmend auf 3-4 Bft später SW drehend. Wenn es geht, wollen wir heute Kiel erreichen, da zum Wochenende, wenn wir zurück in Wismar sein wollen, sich die Bedingungen verschlechtern sollen. Gegen 10:30 Uhr verlassen wir den Hafen und setzen die ungerefften Segel von gestern, also Großsegel und Genua 3.

Mit uns zusammen haben noch etliche Yachten den Hafen verlassen. Es entwickelt sich eine kleine Regatta, in der Lorrikeet sehr gut abschneidet. Allerdings halten die meisten ab der Untiefentonne südlich Alsen Richtung Gelting oder Schleimünde. Wir halten am Sperrgebiet vorbei auf den Stollergrund zu.

Gute Laune an Bord

Gute Laune an Bord

Bis Damp querab geht es noch ganz gut voran, aber dann flaut der Wind immer mehr ab. Es sieht so aus, dass sich bei dem Sonnenschein über Land ein Seewind aus Ost aufbaut, der dem Westwind aus der Großwetterlage entgegen steht. Schliesslich haben wir mit Ost 1 Bft Flaute von vorn. Auf der Wasseroberfläche sind lauter kleine Fliegen, die nun Lorrikeet als eine nette Alternative zum schaukelnden Wasser ansehen. Es ist unerträglich und wir starten den Motor.

Weiter in See wird der Ostwind etwas stärker. Kommt man mehr in Richtung Eckernförder Bucht, so setzt sich ein Westwind durch. Dieser scheint vorherrschend zu sein. also bewegen wir uns mit Motorunterstützung aus dieser Flautenzone in Richtung Dänischer Wohld. Dort setzt sich dann ein Westwind durch und zwar so, dass wir sogar bei der Stollergrund Süd Tonne reffen müssen. Diesen Verlauf hat nur die dänische App ‚Sejl Sikkert’ mit den lokalen Wetterverhältnisse in der Eckernförder Bucht und auf dem Stollergrund richtig vorher gesagt. Hut ab!

In Stickenhörn begrüßt uns eine Schwanenfamilie

In Stickenhörn begrüßt uns eine Schwanenfamilie

Mit guter Fahrt geht es nun an Bülk vorbei in die Kieler Förde. Um 18:10 Uhr machen wir in Kiel/Stickenhörn fest. Der Hafenmeister ist natürlich nicht mehr in seiner Bude, wir holen unsere Fahrräder raus, um mit Klaus Mutter in Friedrichsort essen zu gehen. Ein sehr schöner Abschluss des Tages.

Veröffentlicht unter Frühsommertour 2023, Logbuch | Verschlagwortet mit , | Schreib einen Kommentar

Im Flug durch den Kleinen Belt

Unter Motor geht es das erste Stück auf dem Kleinen Belt genau gegen den Wind

Unter Motor geht es das erste Stück auf dem Kleinen Belt genau gegen den Wind

Nach den Wetterkapriolen vom Vortag hat sich der Wind heute auf hohem Niveau stabilisiert. Er kommt aus NW mit 5 Bft. Wir entscheiden uns, im Kleinen Belt weiter Richtung Süden zu segeln. Das erste Stück geht im sich schlängelden Kleinen Belt genau gegenan, allerdings mit etwa 2-3 Knoten Strom mitlaufend. Also nutzen wir den Motor, um bis zur nächsten Biegung zu kommen, in der wir dann die kleine Genua 3 setzen können.

Bei kräftigem Seegang wird es immer anstrengender das Boot auf Kurs zu halten

Bei kräftigem Seegang wird es immer anstrengender das Boot auf Kurs zu halten

Wir hatten zwar das Reff 1 im Großsegel vorbereitet, aber als wir die Genua 3 ausrollen, reicht die Beseglung, um Lorrikeet auf 6 bis 7 Knoten zu beschleunigen. Der Wind hat mittlerweile auf NW 6-7 Bft. aufgefrischt. Nach eineinhalb Stunden verlassen wir bereits den engen nördlichen Bereich des Kleinen Belts. Unser Log zeigt zwischenzeitlich 10 Knoten Fahrt über Grund. 

Neben der Hafeneinfahrt von Mommark

Neben der Hafeneinfahrt von Mommark

Wir peilen die Durchfahrt zwischen Arø und Bågø an, um gegebenenfalls hier festzumachen. Aber auch diese Strecke legen wir in sehr kurzer Zeit zurück, auch wenn der Seegang schon etwas höher ist. Da es erst 13:30 Uhr ist, entscheiden wir weiter zu segeln. damit geht es über die größere Akrogbugt Richtung Alsen.

Von Nørreskov und Åbenrå her läuft nun eine etwas heftigere See schräg von achtern, die auch zweimal über das Waschbord schwappt und Petra durchnässt. Der Wind bläst immer noch mit 6-7 Bft. aus WNW und bringt uns gut voran. Unter dem Schutz von Alsen wird es mit dem Seegang besser und wir laufen am späten Nachmittag in Mommark ein.

Der Hafen ist wie immer rappelvoll. Mit etwas Hilfe von einigen Seglern schaffen wir es, Lorrikeet an einer am Steg liegenden Yacht längsseits bei ablandigem Wind fest zu machen. Leider mussten wir feststellen, dass einige Charter Crews offensichtlich nicht gelernt haben, dass kameradschaftliche Hilfe, gerade bei viel Wind, zu guter Seemannschaft gehört und man nicht im Cockpit sitzen bleibt und zuschaut, wenn sich andere abmühen!

Wir gönnen uns danach ein Eis und einen Strandspaziergang.

Veröffentlicht unter Frühsommertour 2023, Logbuch | Verschlagwortet mit , , , | Schreib einen Kommentar

Gutes Timing ist alles

Entspanntes Segeln vor der Einfahrt in den Kleinen Belt

Entspanntes Segeln vor der Einfahrt in den Kleinen Belt

Wegen der Starkwindwarnung haben wir uns für heute wieder früh den Wecker gestellt. Gegen 13:00 Uhr rechnen die Meteorologen mit dem Durchzug einer Kaltfront, die auch Gewitter und schwere Böen mitbringen soll. Wie angekündigt weht der Wind morgens mit OSO und 4 Bft. Wir verlassen um 8:30 Uhr den Hafen und setzen das ungereffte Großsegel zusammen mit unserer kleinsten Vorsegel, der Genua 3.

Einer der beiden Tanker die vor Fredericia auf Reede liegen

Einer der beiden Tanker die vor Fredericia auf Reede liegen

Die Entscheidung von gestern nach Bogense zu segeln erweist sich als total richtig. Mit rauschender Fahrt von 6 bis 7 Knoten geht es zum Kleinen Belt. Der Himmel ist wolkenfrei und wir genießen das Segeln. Als wir gegen 10:00 Uhr in den Trichter des Kleinen Belts einlaufen, hat sich südwestlich, also genau dort wo wir hinsegeln eine dunkle Wand aufgebaut, aber der Wind kommt immer noch aus OSO, so dass wir mit guter Geschwindigkeit einlaufen. 

Die Gewitterwolke mit einem deutlich ausgeprägten Böenkragen - schaffen wir das noch in den Hafen?

Die Gewitterwolke mit einem deutlich ausgeprägten Böenkragen – schaffen wir das noch in den Hafen?

Der erste geeignete Hafen ist Fredericia, allerdings liegt man dort dicht neben Industrieanlagen und an einer Schnellstraße. Wir möchten nach Middlefart Ny Havn direkt hinter der Autobrücke über den Kleinen Belt. Vor Fredericia hat sich die Wolkenbank bereits zu einer Walze mit Böenkragen ausgebaut. Wir bergen vorsichtshalber das Großsegel und lassen den Motor mit voller Leistung mitlaufen. Lorrikeet läuft mir annähernder Rumpfgeschwindigkeit von 8 Knoten unterstützt von der mitlaufenden Strömung. Der Wind hat bereits auf SW gedreht, so dass wir sogar noch einen Kreuzschlag unter Genua 3 machen müssen. Unter der Autobrücke sieht es sehr bedrohlich aus. Kommen wir noch vor der Front in den Hafen?

Die Böenwalze ist direkt über uns, als wir die Luvleinen fest binden

Die Böenwalze ist direkt über uns, als wir die Luvleinen fest binden

Wir erreichen Ny Havn in dem Moment, als die Wolken der Böenkragens über uns sind. Wir erspähen einen freien Platz direkt voraus. Die Crew der Yacht, die daneben liegt, nimmt uns sofort in Empfang. Als wir um 10:55 Uhr die Leinen gerade belegt haben, gehen die ersten schweren Sturmböen über den Hafen. Die Crew der Nachbaryacht, übrigens eine erfahrene Chartercrew aus dem Allgäu, die sonst aktiv auf dem Bodensee segelt, macht sich zusammen mit Klaus regenfest, um ggf. weiteren Yachten, die noch einlaufen zu helfen.

Sehr eingeschränkte Sicht während des Gewitterschauers

Sehr eingeschränkte Sicht während des Gewitterschauers

Nun treiben Regenschauer mit sehr starken Böen über den Hafen, die gerade noch einen Blick bis zur Hafenmole zulassen. Auch Blitze krachen direkt über uns. Eine Yacht, die kurz nach uns eingelaufen war, findet in diesem Unwetter noch einen Platz auf der anderen Seite des Hafens. Alle sind froh, nun nicht da draußen zu sein. Die Allgäuer Crew wollte nämlich eigentlich gerade auslaufen, hatte dies aber wegen der aufziehenden Wand abgebrochen.

Rechts Ny Havn 1, links Ny Havn 2

Rechts Ny Havn 1, links Ny Havn 2

Als das Gewitter durch ist, reißt die Bewölkung wieder auf und es weht ein kräftiger Wind aus SW. Die Allgäuer verlassen den Hafen und wir nutzen die Wetterverbesserung für einen Bummel durch Middelfart.

Im Ny Havn 1

Im Ny Havn 1

Der Ny Havn ist wie der Name schon sagt, der neue Hafen. Aber eigentlich sind es zwei Häfen, wie wir beim Versuch das Hafengeld zu zahlen schnell feststellen. Ny Havn 1 ist der städtische Hafen, der zusammen mit einem Neubau eines Kulturhauses entstanden ist. Im Kulturhaus befinden sich eine Bibliothek, ein Kino, Café, Restaurant und auch die Sanitäranlagen des Hafens. In diesem Teil sind wir gelandet direkt zu Füßen der Bibliothek. Ny Havn 2 ist ein privater Hafen, der zusammen mit diversen Wohngebäuden, die sich noch im Bau befinden, entstanden ist.

Ein von einer Ölleitung aufgepießter Eisbär als Skulptur neben dem Ny Havn soll auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam machen

Ein von einer Ölleitung aufgepießter Eisbär als Skulptur neben dem Ny Havn soll auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam machen

Das Neubaugebiet zieht sich landeinwärts weiter bis zur alten Einkaufsstraße von Middelfart. Hier kommen wir beide noch zu je einer weiteren kurzen Hose, füllen unseren Vorrat an Lebensmitteln auf und essen leckere Fischtapas zum späten Mittag. In Dänemark heißt das Frokost.

Die Sonne steht schon tief hinter der Eisenbahnbrücke

Die Sonne steht schon tief hinter der Eisenbahnbrücke

Abends machen wir noch einen weiteren Spaziergang am Kleinen Belt entlang. An der Außenmole liegt ein Oldtimer von der Insel Poel, auch im Alten Hafen von Middelfart liegen jede Menge Oldtimer und auch auf der Werft gibt es jede Menge alte Schiffe in verschiedenen Zuständen zu bestaunen. Das Nordische Klinkerboot ist mittlerweile von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Es gibt dazu ein sehr schönes Bewerbungsvideo.

Den Abend beschließen wir in einem Restaurant direkt am Wasser mit einem Glas Bier. Von hier können wir zuschauen, wie die Sonne hinter der Eisenbahnbrücke untergeht. Zum krönenden Abschluss taucht auch noch ein Schweinswal direkt vor uns auf.

 

Veröffentlicht unter Frühsommertour 2023, Logbuch | Verschlagwortet mit , , , | Schreib einen Kommentar