Der Winter ist zu Ende

Die letzte Woche hatten wir in Hannover wunderbares Wetter, so dass es einem eingefleischten Segler wieder in den Fingern juckt. Deshalb haben wir uns dieses Wochenende nach Wismar aufgemacht um unsere Lorrikeet aus dem Winterschlaf zu wecken.

Westhafen im Sturm

Westhafen im Sturm

Allerdings hat sich das Wetter am Wochenende wieder drastisch verschlechtert. Als wir am Samstag morgen in unseren Gästezimmer im Westhafen aufwachen, jault der Sturm ums Haus und in der Einfahrt zum Hafen zeigen sich Schaumkronen.

Lorrikeet in der Halle

Lorrikeet in der Halle

Das macht aber nichts, da Lorrikeet gut geschützt in der Halle liegt. Wir konzentrieren uns auf die Arbeiten, die bis zum Kranen, das für Ostern geplant ist, fertig sein müssen. Jetzt fehlt nur noch die Opferanode für den Propeller und das Seepockenfett, dann kann sie ins Wasser. Wir freuen uns schon auf die neue Segelsaison

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Standortwechsel

Der Wind hat mittlerweile ein wenig abgeflaut und es wird Zeit für einen Standortwechsel.

Nur vor Genua II laufen wir von Niendorf mit 4-6 Ktn in Richtung Grömitz. Es weht eben doch noch mit 4-5 Bft aus SW. Da reicht die Beseglung.

In Grömitz hat bereits das große Einwintern begonnen. Viele Plätze sind nun frei und was sonst immer ein großes Problem ist, ist ganz einfach. Wir haben jede Menge Auswahl, trotzdem suchen wir uns wieder eine zu kurze Box aus und hängen hinten über. Der Hafenmeister will einmal wieder kaum unser Längen/Breite-Verhältnis glauben, aber es ist so.

Das Thema Fisch ist aber mittlerweile ein Problem im Hafen. Die Fischer haben ihren Verkauf aufgegeben und nun ist dort eine schickimicki Fischmanufaktur. Schade, nun ist man auf den Fischladen an der Seebrücke angewiesen.

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Heute die Hanse 2. Teil

Heute wollen wir von Niendorf nach Lübeck ins Hanse-Museum. Beim letzten Besuch im Frühjahr hatten wir es nur etwa bis zur Hälfte geschafft.

Der Weg nach Lübeck ist gar nicht so kompliziert. Vom Hafen fährt ein Bus bis zum Bahnhof Timmendorf und von dort alle Stunde ein Zug nach Lübeck.

Schon von unserem ersten Besuch im Hanse-Museum wissen wir, dass  es sehr gut gemacht ist und man viel lernt. Gut ist auch, dass die Hanse und ihre Kaufleute in der Ausstellung nicht glorifiziert werden.

Neu für uns war der Zusammenhang der vielen Stiftungen in den Hansestädten und der Angst der Kaufleute um ihr Seelenheil. Im Mittelalter war das Erwirtschaften von Zinsgewinnen und Profiten eine Sünde. Aber beim Kaufen und Verkaufen ist eben dies der Fall. Desweiteren würde sich Geld geliehen und verliehen, wodurch Zinsen anfielen. Um aus dieser Zwickmühle herauszukommen Gaben viele Kaufleute Geld in wohltätige Stiftungen oder an die Kirche. Dies erklärt einige noch heute üblichen Geflogenheiten in den Hansestädten Bremen, Hamburg und Lübeck.

 

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Besuch bei unseren gefiederten Freunden

Der Wetterbericht hat recht behalten. Gegen frühen Morgen beginnt der Wind aus SW aufzufrischen und Wolkenfelder ziehen über den Himmel.

Wir bleiben wie geplant im Hafen und überlegen, was wir mit dem Tag am besten anfangen. Gestern Abend haben wir auf der Promenade einen Hinweis auf einen Vogelpark in Niendorf gesehen. Das es ihn hier gibt, war uns bisher nicht klar. Also los.

Wie immer neugieriger KakaduEs stellt sich heraus, dass dieser Vogelpark wirklich einen Besuch wert. Neben einer stattlichen Anzahl Papageien-Vögeln beherbergt er jede Menge verschiedene Störche, Kraniche, Gänse, Enten und Eulen der ganzen Welt.

Die ganze Vogelschar ist wunderbar in ein Feuchtgebiet des nahen Sees eingebettet und zusätzlich gibt es dort noch ein wunderschönes Café. Ein ideales Urlaubsziel.

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Ab nach Süden

Da wir ab morgen mit einer Wetterverschlechterung und WSWlichen Winden rechnen, haben wir uns in die Lübecker Bucht nach Niendorf/Ostsee verholt.

Es ist schon merkwürdig. Den ganzen Tag herrlichster Sonnenschein, thermischer Seewind und im Seewetterbericht von DP07 kündigt Kapt. Dietzel SW bis W 6 bis 7 Bft für morgen an.

Warten auf den angekündigten Wind

Warten auf den angekündigten Wind

Mal sehen was kommt. Wir liegen jetzt gut geschützt im Hafen des SVNO.

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