Kurz vor dem Mittag segeln wir mit der Storkjoven, einem Nachbau eines alten Klinkers von den Farör. Es stellt sich heraus, dass die Bezahlung für das Segeln auch den Eintritt in das Museum beinhaltet. Das Segeln ist für uns ein tolles Erlebnis. Unser Skipper ist froh Leute mit Erfahrung im Pullen und Segeln an Bord zu haben. Petra darf fast die ganze Zeit das Boot steuern. Ihre Erfahrung mit dem Boot ist sehr positiv. Es nimmt schnell Fahrt auf und es geht bis etwa 55° an den Wind. Wieviel Abtrift es dann hat ist aber schwer zu sagen.
Da wir den Eintritt in das Museum bereits bezahlt haben und man mit einem Armband ein- und ausgehen kann, organisieren wir unseren Tag etwas um. Nach dem Segeln stecken wir erst einmal unsere Wäsche in die Waschmaschine am Hafen und holen uns dann im Museumscafe Knarr ein sehr schmackhaftes Mittag. Dann geht es in das Museum in dem wir Anfang ´90 schon einmal waren.
Im Museum sind fünf Wikingerschiffe, die bei Skudelev des Roskilde Fjords eine Verteidigungsanlage bildeten und geborgen wurden, so weit es geht konserviert und wieder zusammen gesetzt worden. Da man dabei sehr viel Erkenntnisse über den Bau dieser Schiffe gewonnen hat, hat man sie im Rahmen experimenteller Archeologie in einer kleinen eigenen Bootswerft mit alten Techniken nachgebaut und wieder aufgeregt. Es ist sehr interessant und wir bleiben bis zum Schließen 17:00 Uhr im Museum.
Danach ist die Wäsche fertig gewaschen und kommt in den Trockner. Wir starten noch den Versuch den Roskilde Dom zu besuchen, aber die Tür wird um 18:00 vor unserer Nase geschlossen. Alternativ findet auf dem Markt ja noch das Surround Musikfestival statt. Danach gehen wir zurück zum Hafen und bergen unsere Wäsche aus dem Trockner. Das nennt sich effektive Tagesnutzung.