Wenn man schon mal in Kopenhagen ist, sollte man auch die Zeit für etwas Sightseeing und Museen nutzen. Das Wetter soll heute durchwachsen sein, also einige Schauer und Sonne.
Nach einem gemütlichen Frühstück schnappen wir uns wieder unsere Räder und fahren in die Stadt. Das Ziel ist das Design-Museum. Dänemark und Skandinavien sind bekannt für schlichtes funktionales Design, speziell für Möbel.

Vor dem Kalkbraenneriehavn wird nicht ausgebaggert, sondern Schlamm abgeladen. Vermutlich ist dies Aushub von der Tunnelbaustelle, der hier nun dem Schutz des Hafens vor Seegang dienen sollen.
Für die Tickets wollen wir mit der Kreditkarte bezahlen, aber diese Art der Bezahlung geht gerade nicht und wir bekommen den Eintritt geschenkt. Aktuell läuft gerade eine Sonderausstellung über japanisches Poster Design. Danach können wir noch Stoffdesigns, speziell die Kunst Muster zu erzeugen, über verschiedene Jahrhunderte bestaunen, bevor es in den Dauerausstellung über dänisches Design geht.

Die Möwe als Motiv auf diesem Topf wurde 1892 von Fanny Garde gemalt. Sie war inspiriert von Skönvirke, der dänischen Version des Jugendstils. Dieses Motiv wurde in Dänemark so populär, dass es in Fünziger Jahren als Dänemarks Nationalgeschirr bezeichnet wurde.
Kernstück der Ausstellung sind Stühle. Leider kann man nur ganz wenige Stücke ausprobieren. Höhe und Neigung der Sitzfläche sowie die Neigung der Rückenlehne sind entscheidend für den Gebrauch und natürlich die Sitzkante. Die Designer der neuesten Stadtbahnzüge in Hannover hätten hier einmal einen Besuch machen sollen, bevor sie die Sitze planten.
Im Café des Museums besorgen wir uns noch eine Stärkung und können auch hier ein Stuhldesign ausprobieren, dass mir zunächst in der Ausstellung als unbequem erschienen war. Ich lag da aber vollkommen falsch.
Mit unseren Fahrrädern streifen wir noch weiter durch die Stadt und fahren schließlich wieder in Richtung Yachthafen. Da wir langsam Hunger bekommen, suchen wir uns einen Italiener in einer Seitenstraße und bekommen ein gutes italienisches Essen.

Auch Taschen werden auf Wunsch bedruckt. Es ist aber kein Holzschnitt, wie die Plakate im Museum sondern ein Gullideckel mit der Lampe als Logo des Museums – also wenn Ihr einen hübschen Gullideckel habt…
- Radfahrer brauchen ab und zu eine Erfrischung!
- Nettes Plätzchen in der Nähe vom Opernhaus
- Über einem Gebäude ist ein riesiges Dach aufgebaut worden (wozu, wissen wir nicht), aber dieser Pfeiler würde genau auf dem Radweg stehen, ob deshalb der untere Teil fehlt??





