Morgensonnen von achternHeute klingelt der Wecker bereits um 4:30 Uhr. Die Sonne kriecht gerade in NO über den Horizont, aber es ist absolut kein Wind im Hafen. Nur die Stander an den Mastspitzen zeigen den erhofften Wind aus West an. Wir machen uns kurz frisch, machen ein ganz kurzes Frühstück und verlassen bereits um 5:25 Uhr unter Motor Grenå.
Die Morgensonne schein in das CockpitErst etwas weiter draußen setzt sich ein West 3 Bft durch und wir setzen Großsegel und Genua II. Am Wind bei etwa 6 Knoten Fahrt segeln wir die Küste von Djurs entlang. Dann halten wir auf die Nordspitze von Samsø zu.
Auf halber Strecke zwischen Hjelm und Samsø können wir den Kurs nicht mehr halten, da der Wind anfängt, von W über SW nach SO zu drehen. Wir machen eine Wende und können am Ende die Westspitze von Tunø anliegen.
Westspitze von TunøWir entscheiden uns nicht nach Tunø zu segeln, sondern nach Hou, da wegen des Feiertages in Dänemark unsere Bestände an Aufschnitt und Gemüse sich dem Ende zuneigen. Also geht es durch die Enge westlich von Tunø und dann halbwinds Richtung Hou.
Routing von Grenå nach HouAuf diesem Stück nimmt Lorrikeet noch einmal richtig Fahrt auf und gegen 15:00 Uhr sind wir fest in Hou. Wir haben 47 sm in 9,5 Stunden teilweise hoch am Wind mit nur einer Wende zurück gelegt! Besser hätte das Wetterrouting nicht passen können.