Beim Aufwachen heult der Süd-Wind im Rigg. So war es auch vorher gesagt. Nach dem Frühstück holen wir unsere Fahrräder aus der Backskiste und machen eine Fahrradtour vom Hafen in die Stadt Grenå, die etwa 3 km vom Hafen entfernt liegt.
Wir machen einen Rundgang durch die Einkaufsstraßen von Grenå. Am Markt mit der Kirche gibt es im angrenzenden Café, das ich bereits von vor zwei Jahren kenne, ein Heißgetränk. Seit neuestem gehört es offen sichtlich zum Blumenladen direkt daneben. Der Eingang ist nun durch den Blumenladen und vor dem alten Eingang steht ein zusätzlicher Tisch. Wir geniessen die Sonne draußen auf dem Marktplatz.
Danach geht es zum Einkaufen in den nahe gelegenen Meny-Markt und wir bringen die Sachen zurück an Bord. Nach dem Mittag schwingen wir uns wieder auf die Räder und machen einen Abstecher zur Abwrackwerft im Handelshafen
- Alte Versorgungsschiffe vor der Abwrackung
- Alter Tanker vor der Abwrackung
- Alter Fischkutter vor der Abwrackung
- Der Achterschiffsaufbau hängt am Haken
- Der Schneidbrenner im Einsatz um den Vormast zu trennen
- Der Vormast hängt am Haken
- Der Schneidbrenner im Einsatz um die Vorpiek zu trennen
- Die Vorpiek hängt am Haken
- Die Abwrackcrew hat Feierabend gemacht
Vor der Werft liegen einige Kandidaten für das Abwracken aber wir werden Zeugen der Zerlegung eines alten Fischkutters, der noch an der Pier liegt aber bereits kräftig mit dem Schweissbrenner bearbeitet wurde. Nun bringt sich ein Kran in Stellung und hebt die freigeschnittenen Aufbauteile auf die Pier.
Es ist an diesem Tag erstaunlich trocken, aber der Wind bleibt kräftig aus SSW. Auch für Morgen ist immer noch kräftiger Wind aus SW angesagt, also genau aus der Richtung, wo wir hin wollen. Erst zum Abend soll der Wind auf West drehen.









