Heute soll es weiter in Richtung Kopenhagen gehen. Für das Frühstück gibt es noch Brötchen vom Brugsen in Rødvig und dann geht es los. Die Sonne scheint und es ist sogar, dass wir auf dicke Kleidung verzichten.
Nördlich von Rødvig gibt es auch eine Klippenküste. Sie ist zwar nicht so hoch wie die auf Møn, aber nicht weniger wichtig. Sie heißt Stevns Klint. Hier ist in den Kalkstein eine sichtbare extraterrestrische Iridumschicht eingelagert, die auf einen gewaltigen Metereoriten Einschlag hinweißt. Diese Schicht gilt als Beweis für die Theorie des Aussterbens der Dinos durch einen Metereoriten Einschlag, da der Zeitraum zusammenfällt.
- Der Leuchtturm auf Stevns Klint
- Links hinter der Ecke liegt Kopenhagen
- Stevns Klint formt an dieser Stelle höhlenartige Strukturen
- Die Kreideklippen von Stevns Klint sind Weltnaturerbe. Die dunklen Ablagerungen sind Reste eines Meteoriteneinschlags auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko. Was sich anhand des Iridiumgehalts nachweisen ließ. Er ist vermutlich verantwortlich für das Aussterben der Dinosaurier. Rechts unten ist ein Kajak zu sehen.
- Das weiße Haus oben auf den Klippen sieht aus, als wäre es dem Absturz nahe.

Alte Kirche von Højerup. Der Chor stürzte vor fast 100 Jahren in die Ostsee. Eine Betonmauer stützt nun die Kirche von unten. Darauf befindet sich ein kleiner Balkon den man von der Kirche aus betreten kann.
Über der Klippe steht eine Kirche direkt am Rand. Der Raum hinter dem Altar ist in der Vergangenheit abgestürzt. Den Rest der Klippe hat man unterhalb abgestützt, so dass die Kirche immer noch steht und zugänglich ist.
Während wir weiter Richtung Norden segeln, ziehen viele Gänse an uns vorbei nach Schweden. Wir müssen an die Geschichten von Niels Holgerson denken.
Als wir in Dragør auf dem gleichen Platz wie im letzten Jahr festgemacht haben, gehen wir erst einmal zu der Eisdiele am Hafen, wo die Waffeln noch von Hand gemacht werden. Leider können wir hier nicht per Karte bzw. Mobil bezahlen und müssen uns erst einmal einen Km entfernt im Supermarkt einige Kronen besorgen.
Danach betrachten das Treiben im Hafen. Vor der Mole trainiert der örtliche Paddelverein das Wiedereinsteigen ins Boot auf See und die Segler machen sich bereit für ihre Dienstagsregatta.
Wir schwingen uns auf unsere Räder und statten dem Gänsesyndikat in der Nähe der Strandbadeanstalt einen Besuch ab. Danach radeln wir noch etwas Küste Richtung Süden entlang.
- Der Schließ- und Fütterungsdienst kontrolliert die Eier per Sichttest gegen die Sonne und durch Abhören.
- Auf der Stange
- Einige haben es geschafft, dem abendlichen Schließdienst zu entrinnen. Dafür gibt es zwar kein Futter, aber eine gute Gelegenheit gefahrlos Diskussionen mit den eingeschlossenen Kollegen anzufangen.
- Nein, wir wollen noch nicht ins Nest. Draußen ist es viel interessanter.
- Gänseküken und Hahn
- Lass meine Gießkanne in Ruhe!
- Junghennen
- Gans eingesperrt

















