Gänsetag

Ablegen aus Rødvig

Ablegen aus Rødvig

Heute soll es weiter in Richtung Kopenhagen gehen. Für das Frühstück gibt es noch Brötchen vom Brugsen in Rødvig und dann geht es los. Die Sonne scheint so sehr, dass wir auf dicke Kleidung verzichten.

Nördlich von Rødvig gibt es auch eine Klippenküste. Sie ist zwar nicht so hoch wie die auf Møn, aber nicht weniger wichtig. Sie heißt Stevns Klint. Hier ist in den Kalkstein eine sichtbare extraterrestrische Iridumschicht eingelagert, die auf einen gewaltigen Metereoriten Einschlag hinweist. Diese Schicht gilt als Beweis für die Theorie des Aussterbens der Dinos durch einen Metereoriten Einschlag, da der Zeitraum zusammenfällt.

Alte Kirche von Højerup. Der Chor stürzte vor fast 100 Jahren in die Ostsee. Eine Betonmauer stützt nun die Kirche von unten. Darauf befindet sich ein kleiner Balkon den man von der Kirche aus betreten kann.

Alte Kirche von Højerup. Der Chor stürzte vor fast 100 Jahren in die Ostsee. Eine Betonmauer stützt nun die Kirche von unten. Darauf befindet sich ein kleiner Balkon den man von der Kirche aus betreten kann.

Über der Klippe steht eine Kirche direkt am Rand. Der Raum hinter dem Altar ist in der Vergangenheit abgestürzt. Den Rest der Klippe hat man unterhalb abgestützt, so dass die Kirche immer noch steht und zugänglich ist.

Große Schwärme von Gänsen überholen uns heute auf dem Weg nach Norden

Große Schwärme von Gänsen überholen uns heute auf dem Weg nach Norden

Während wir weiter Richtung Norden segeln, ziehen viele Gänse an uns vorbei nach Schweden. Wir müssen an die Geschichten von Nils Holgersson denken, dem als Kinderbuch verpackten Heimatkundebuch für schwedische Kinder, in dem neben Nils Holgersson ein Schwarm Wildgänse die Hauptrolle spielen. Sie kehren im Frühling zurück nach Schweden, so wie diese Gänse hier anscheinend auch gerade.

Neuer Liegeplatz - neuer Ausblick

Neuer Liegeplatz – neuer Ausblick

 

 

 

Als wir in Dragør auf dem gleichen Platz wie im letzten Jahr festgemacht haben, gehen wir erst einmal zu der Eisdiele am Hafen, wo die Waffeln noch von Hand gemacht werden. Leider können wir hier nicht per Karte (das Terminal ist defekt) bzw. Mobilpay (funktioniert nur mit dänischem Bankkonto) bezahlen und müssen uns erst einmal einen Kilometer entfernt im Supermarkt Bargeld besorgen. Wir hätten zwar mit Euro bezahlen können, aber ohne Wechselgeld und 50 Euro waren uns für 4 Kugeln Eis definitiv zu viel.

Danach betrachten das Treiben im Hafen. Vor der Mole trainiert der örtliche Paddelverein das Wiedereinsteigen ins Boot auf See und die Segler machen sich bereit für ihre Dienstagsregatta.

Blick über den Öresund vor dem Start einer abendlichen Tour mit den Fahrrädern

Blick über den Öresund vor dem Start einer abendlichen Tour mit den Fahrrädern

Wir schwingen uns auf unsere Räder und statten dem Gänsesyndikat in der Nähe der Strandbadeanstalt einen Besuch ab. Danach radeln wir noch etwas die Küste Richtung Süden entlang.

 

 

 

 

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